Lazarfelder Treffen

Am Samstag dem 28. April 2018 fand unser 32. Lazarfelder Heimattreffen in Sindelfingen im Haus der Donauschwaben statt.

Monika Geier begrüßte in einer kurzen Ansprache die anwesenden Gäste, bedankte sich für ihr Kommen und überbrachte gleichzeitg die Grußworte des  Hauses der Donauschwaben. Das Treffen wurde traditionell von einem Gottesdienst, welcher von Pater Johannes abgehalten wurde, umrahmt.

Anschließend wurde im Ehrenhof den Verstorbenen gedacht und eine Blumenschale niedergelegt.

Ganz unerwartet sprach Hans Supritz Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Donauschwaben in Deutschland und Vizepräsident des Weltdachverbandes der Donauschwaben nach dem Mittagessen ein paar Grußworte. Der Bundesverband der Donauschwaben tagte am selben Tag im Hause.

Entsprechend groß war das Staunen und die Überraschung darüber,  dass das lange als verschollene gegoltene "Goldene Buch der Gemeinde Lazarfeld von 1900 - 1933" wieder aufgetauscht ist und nun sicher in der Bibliothek des Hauses der Donauschwaben verwahrt wird.

 Im Anschluß gab es ausreichend Zeit für Gespräche, der Nachmittag verging wie im Flug, die Anwesenden verabschiedeten sich bis zum nächsten Treffen in 2019.

 

Entsprechend groß war das Staunen und Entzücken über die damals jungen und schönen Kirchweihpaare. Das Zeitfenster der Dokumentation reichte aus der Zeit nach dem Krieg bis zur letzten Kirchweih 1989. Leider zeigen Retrospektiven dieser Art nicht nur die Schönheit an sich, sie zeigen uns auch unsere Vergänglichkeit.

 

 

 

Familienbuch Ernsthausen fertiggestellt – Vorbestellungen erbeten

Hans Repp hat in einer großartigen Arbeit das Familienbuch Ernsthausen zur Drucklegung vorgelegt. Es umfasst den Zeitraum der Gründung Ernsthausens 1822 bis zum Ende der Gemeinde 1945.

Dabei mussten Lücken hinsichtlich der zu erfassenden Zeiträume hingenommen werden, zumal die meisten Originale der Kirchenbücher verloren gegangen sind. Bis 1828 waren die Matrikel in Sartscha geführt worden. Diese wurden wie die der aufgelösten Siedlung Kiss-Maria,erfasst in Pardaner Matrikeln, ebenfalls eingearbeitet. Nach Einrichtung einer eigenen Pfarrstelle  1828 in Ernsthausen gab es eigene Kirchenbücher.

Basis des aufgearbeiteten Materials sind die Zweitschriften der Original-Matrikel, die in die Diözese abzuführen waren und heute im Staatsarchiv in Novi Sad einlagern.  Einzelne Jahrgänge wurden nicht aufgefunden, ein größerer Zeitraum zwischen 1868 und 1880 war leider nicht mehr vorhanden. Die Originale der Kirchenbücher waren nur noch zu einem geringen Teil aufzufinden.

Hans Repp hat trotz dieser Quellenlage durch Einbeziehung vieler anderer Banater Gemeinden und deren Matrikel ein umfassendes Werk mit vielen Hinweisen auf die Herkunftsgemeinden erstellt, ja teilweise diese auch ins Buch eingebracht. Auch die Listen im Ernsthauser Heimatbuch von Schag Lisa (Elisabeth Flassak) wurden ins Buch eingearbeitet.

Wir benötigen zur Herausgabe des Buches eine Einschätzung der Auflage und bitten dringend um feste Vorbestellung. Wir nehmen derzeit einen Preis von ca. € 65,- zzgl. Versand für die zwei Bände mit über 1.100 Seiten an.  Dieser Preis bezieht sich auf die Mindestauflage von 100 Exemplaren und kann bei höherer Auflage etwas günstiger werden.

Wenn die Vorbestellungen vorliegen, werden wir wahrscheinlich Ende dieses Jahres in Druck gehen und im Januar 2018 nach Eingang der Zahlung verschicken können.

Vorbestellung schriftlich unter Angabe von Adresse und Telefonnummer an:
Achim Reiter, Arbeitskreis für Veröffentlichung Banater Familienbücher AVBF, Knappenweg 32, 70569 Stuttgart  oder per email: achimreiter@gmx.de  oder Fax 0711-2478141

Achim Reiter
Knappenweg 32
70569 Stuttgart

The Family Book Ernsthausen is finished

Reservations for Orders will now be taken
Hans Repp has done an outstanding job of preparing and bringing the Family Book Ernsthausen to print.    It covers the time of Ernsthausens founding in 1822 to the end of the community in  1945.  Of course, the time gaps in the available documentation must be taken into consideration, especially since most of the original church registers became lost or have gone missing.  Up to 1828 all records were kept in Sartscha.  They were, as with the dissolved community Kiss-Maria, recorded in the  Pardaner Records, also incorporated.   After the establishment of their own Parish in 1828 Ernsthausen kept their own church registers.  The bases for the processed materials are the secondary writings of the original entries, which had to be delivered to the Diocese and can be found today stored in the Staatsarchiv in Novi Sad. Individual Years were not found and a greater time-period between 1868 and 1879 was unfortunately no longer available. Only a minimal part of the originals of the church books could be located.
Hans Repp has, despite the scattered source locations, created a comprehensive work with many indications to the original communities. He did this by including and referring to many of the other Banater communities and their registries and yes, even partially introducing them in this book.  The lists in the Ernsthauser Heimatbuch von Schag Lisa (Elisabeth Flassak) were also incorporated in the book.
For the release of this book, we need an estimate of the number of orders for this edition. We kindly ask for a firm reservation from you.  We are currently accepting a price of ~65 EU, - plus shipping and paypal additional fee, for the two volumes with over 1100 pages.  This price is based on a minimum order of 100 copies and can become more favorable with a larger order.
Upon receipt of your reservation, we will probably go to print by the end of this year and in January 2018, after receipt of your payment, can begin sending the books.
Please submit your reservations, providing address and telephone number to:
Achim Reiter,  Arbeitskreis fuer Veroeffenlichung Banater Familienbuecher AVBF,   Knappenweg 32, 70569 Stuttgart GERMANY
Or by email: achimreiter@gmx.de, FAX 01149-711-24 87 141


Die gute Seele des Hauses der Donauschwaben erhält Verdienstorden des Landes Baden Württemberg

Unsere sehr bescheidene Henriette Mojem - Geschäftsführerin im Haus der Donauschwaben erhält – aus meiner Sicht endlich und wohl verdient – eine hohe Würdigung für Ihre tägliche Arbeit.

Lesen Sie [hier] mehr dazu

und [hier] geht es zur Kurzvita der Geehrten 

[hier] noch ein Beitrag aus der Böblinger Kreiszeitung


31. Lazarfelder Heimattreffen

Am 22. April 2017 fand unser 31. Lazarfelder Heimattreffen im Haus der Donauschwaben statt.

 

 

 

Der Ackermann aus Rudolfsdorf

im Sommer 2015 ist das Drama "Der Ackermann aus Rudolfsdorf" von Dr. Peter Wassertheurer im GSG-Verlag bei Herrn Gleich (Donauschwabenzeitung) erschienen. Das Drama schildert das tragische Schicksal der Donauschwaben 1944/45, wobei der Name Rudolfsdorf ganz bewusst an Rudolfsgnad erinnern soll.

lesen Sie [hier] mehr dazu

Informationen über den Autor [hier]


Für die Lazarfelder Gedenktafel in Ulm, an der Wand der Donaulände, haben gespendet (in der Reihenfolge) :

  • Gottfried und Hannelore Zwirner
  • Katharina Schütz
  • Elisabeth und Josef Kern
  • Margarete Maekioe-Barow
  • Elisabetha Weselak
  • Edwin Zwirner
  • Hans Budo
  • Maria Brem
  • Johann und Magdalena Giljum
  • Jakob und Alberta Schmidt
  • Josef und Anna Schneider
  • Franz und Anita Baumann
  • Elisabeth Tines
  • Susanne Anton
  • Mathias Sauer
  • Mathias Nauert
  • Josef Mathis
  • Hans Repp
  • Thomas Sauer
  • Johann Zenne
  • Josef und Liselotte Oberkersch
  • Nikolaus Welsch
  • Anton Sauer
  • A&M Gerlsbeck
  • L. Griffatong
  • H. Gruber
  • Ch. Hipfel
  • Ch. Krämer
  • H. Krämer
  • H. Schneider
  • J&H Schweitzer
  • J. Mayer
  • R. Pfend
  • J&M Pfend
  • J. Schmidt
  • Dominik Schaff

Allen Spendern möchte ich mein herzlichstes Dankeschön aussprechen.

vom Lang Sepp aus München.


Entschädigung für alle ehemaligen Lagerinsassen

folgenden Text habe ich den Seiten der Donauschwäbischen Kulturstiftung in München [www.kulturstiftung.donauschwaben.net] entnommen. Dieser Text ist dort unter "Aktuelles aus Serbien" eingestellt.

Entschädigung für alle ehemaligen Lagerinsassen

In den "Mitteilungen der Landsmannschaft der Donauschwaben in Oberösterreich" wird in der aktuellen Ausgabe (Mai bis August 2014) auf Seite 3 darauf hingewiesen, dass der serbische Gesetzgeber mit dem Rehabilitationsgesetz die Möglichkeit geschaffen hat, dass alle ehemaligen Lagerinsassen beziehungsweise deren Nachkommen eine Entschädigung vom serbischen Staat verlangen können. [www.donauschwaben-ooe.at/index.php?id=409]

Das betrifft all jene Personen, die zum Beispiel in einem Lager interniert waren, dort zu Tode kamen oder ohne Gerichtsentscheidung hingerichtet wurden. Diese Möglichkeit der Entschädigung steht jeder Person zu, also auch Personen, die damals erst Kinder waren. Auch deren Nachkommen haben die Möglichkeit, für bereits verstorbene Vorfahren diese Art der Entschädigung geltend zu machen.

Wörtlich heißt es in dem von Landesobmann Anton Ellmer und Vize-Obmann Paul Mahr unterzeichneten Beitrag: "Die Höhe der Entschädigung ist zwar noch schwer abschätzbar, kann aber in einem Bereich von 30 bis 50 Euro pro Lagertag eingestuft werden. Der Schadenersatzbetrag für eine verstorbene Person kann in etwa 5000 Euro betragen."

Ferner ist zu lesen: "Im Rahmen der Geltendmachung wird die betreffende Person rehabilitiert, daher von jeder zu unrecht ausgesprochenen Pauschalverurteilung freigesprochen. Nach der Rehabilitierung kann die Entschädigung bei einer dafür eingerichteten Kommission geltend gemacht werden. Gegen Entscheidungen dieser Kommission können die ordentlichen Gerichte angerufen werden."

In Jugoslawien waren zwischen 1944 und 1948 sämtliche heimatverbliebene Donauschwaben - ausgenommen waren lediglich aktive Partisanenkämpfer und Deutsche, die in Mischehen lebten - in kommunistischen Lagern interniert - vorwiegend Greise, Frauen und Kinder, waren doch die Männer im wehrfähigen Alter beim Militär. Von diesen 170 000 Personen starben 51 000, darunter bis 1946 rund 6000 Kinder.

Daher sind von dieser Entschädigungsmöglichkeit praktisch alle damals heimatverbliebenen Donauschwaben betroffen, alle noch lebende Betroffene und die Nachkommen beziehungsweise erbberechtigten Verwandten der bereits Verstorbenen können diese Art der Entschädigung geltend machen.

Weitere Informationen zum Entschädigungskomplex:
Landsmannschaft in Oberösterreich: [www.donauschwaben-ooe.at ]
Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft: [www.donauschwaben.at ]
Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ): www.vloe.at
Rechtsanwalt Ralf Brditschka: [r.brditschka‎@‎hasch.eu ]


Zitat von Mosa Pijade auf dem antifaschistischen Kongress 1942 in Bihac

Mosa Pijade war ein jugoslawischer Kommunist und enger Vertrauter von Josip Broz Tito. Er war jüdischer Abstammung, obwohl er sich selbst als Serbe verstand. Während des Zweiten Weltkrieges gehörte er zum engsten Beraterstab der Partisanen um Marschall Tito und war Mitglied des Zentralkomites und des Politbüros der KPJ.

Ein enthüllendes Dokument aus dem Archiv des Militärhistorischen Instituts in Belgrad.

Lesen [hier] Sie mehr dazu


Videofilme auf YOUTUBE

Auf YOUTUBE kann man eine ca. 2 stündige Reportage über die Donauschwaben - insgesamt 12 einzelne Filme a´ca. 15 Min anschauen.

Die Filmsprache ist serbisch, es gibt allerdings auch deutsche Kommentare mit serbischen Untertiteln

[http://www.youtube.com/watch?v=YoE7RI-ZvOM]