Straßen

Der Straßenbau begann bei uns erst während des zweiten Weltkrieges. Im Jahre 1890 beauftragte die Behörde die Gemeindevorstehung, die Gassen der Gemeinde mit entsprechenden ungarischen Namen versehen zu wollen.

In der Sitzung vom 20. September 1890 beschloss die Gemeindevorstehung folgende Gassenbenennungen:

die Vordergasse erhielt den Namen des Weisen der ungarischen Nation Deak, die Mittersgasse und der Gemeindeplatz benannt nach dem größten ungarischen Helden Hunyadi,

die Hintergasse hieß zum Andenken des großen ungarischen Denkers und Dichters Eötvös utcza (Gasse). Die mittlere Quergasse, die zur Eisenbahn führt, erhielt den Namen des Ministers Baross, der die Eisenbahnlinie erbauen ließ,

die östliche Quergasse, benannt nach dem damaligen Ministerpräsidenten Graf Szypary,

die westliche Quergasse nach dem Namen des Obergespans Josef Hertelendy, die folgenden Gassennamen haben Beziehungen mit der Ortsgeschichte;

die südliche Häuserreihe war Egonsor (Reihe), nach dem Namen des Fürsten Egon v. Thurn und Taxis benannt, weil er es vermittelte, daß auch diese Häusler Ablösfelder erhielten,

die damals neu angelegte Häuserreihe am Friedhof (Thor Gustav Gasse) erhielt den Namen des Advokaten und Stuhlrichters Sawitsch, der die Ablösung erwirkte und den gesperrten Botoscher Feldweg wieder öffnen ließ.

Die gegen Westen, ebenfalls damals neu angelegte Gasse (Menches Gasse), erhielt den Namen Viktoria, von der Fürstin Viktoria v. Thurn und Taxis und

die Häuserreihe im Norden und Osten wurden nach dem Namen der Gutsbesitzerin Marianna benannt. Die Blumengasse entstand kurz nach 1900.